Geschichte


1646
Der Abt des Klosters St. Gallen erlaubt den Straubenzellern, eine Schule zu eröffnen. In einem Privathaus in der Nähe der Burg Waldegg (Ecke Burgstrasse / Fürstenlandstrasse) wird erstmals Schule erteilt. 

1685     

Die Gemeinde Straubenzell kauft oberhalb des Tröckneturms beim unteren Burgweiher ein älteres Haus, das zum Schulhaus umgebaut wird. 

1839
In Schönenwegen wird eine neue Schule gebaut und 1840 eröffnet. Dieses "alte Schulhaus" steht heute noch. Es bildet den östlichen Abschluss der Schulanlage und wird im Zuge der Erweiterung der Schule Schönenwegen schulergänzende Angebote wie Hort und Mittagstisch beherbergen.    

 

1875     

Die im Jahre 1862 gegründete evangelische Schulgemeinde Straubenzell eröffnet in Schönenwegen eine neue Schule.

 

1883     

An der Vonwilstrasse steht dem evangelischen Bevölkerungsteil eine weitere Schule zur Verfügung, das Schulhaus Lachen.

 

1901     

Das Schulhaus Schönenwegen mit Turnhalle wird eröffnet. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt durch den Boom der Textilindustrie verdoppelt sich die St. Galler Bevölkerung zwischen 1870 bis 1900 von etwa 35'000 auf 70'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das hat Einfluss auf die Stadtquartiere, die sich sehr schnell vergrössern – entsprechender Bedarf an Schulraum entsteht. In Straubenzell fusionieren zudem die konfessionell getrennten  Schulgemeinden.

   

1911     

Weiterer Platzbedarf besteht. Der Pavillon wird als Provisorium erstellt, da das Geld für einen repräsentativen Ergänzungsbau der mit anderen Infrastrukturkosten geforderten Gemeinde Straubenzell damals wohl fehlte. Er diente bis 2007 als ergänzender Schulraum für drei Klassen. Im Rahmen der Erweiterung der Schule Schönenwegen wurde der Pavillon entfernt.

 

1921     

Im Schulhaus Lachen wird ein zweiter Stock auf- und eine Zentralheizung eingebaut.

 

1939     

Während des 2. Weltkrieges wird, wie andere Schulhäuser auch, das Schulhaus Schönenwegen als Notunterkunft für Internierte gebraucht.

 

1958     

Die neu gegründete städtische Sekundarschule West beginnt ihre Tätigkeit mit drei ersten Klassen im Pavillon, zieht dann aber nach Erstellung des Neubaus in die Schönau um.

 

1960     

Erste Aussenrenovation des Schulhauses Lachen.

 

1978     

Beginn von langjährigen Renovationsarbeiten, welche die Schulanlage einem breiteren Benützerkreis erschliessen.

 

1988     

Zweite Aussenrenovation des Schulhauses Lachen und Erneuerung der Heizung.

 

1989     

Im alten Schulhaus Schönenwegen (Ostbau) wird ein Tageshort eingerichtet.

 

1996     

Start diverser Sanierungs- und Umbauarbeiten im Schulhaus Lachen.

 

2001     

Das Schulhaus Schönenwegen feiert sein Hundertjahrjubiläum.

 

2006     

Eine Volksabstimmung heisst einen Kredit über 19.5 Millionen Franken zur Erweiterung des Schulhauses Schönenwegen gut. Im Rahmen der Beratung im Stadtparlament wurde das Bauprojekt gekürzt.


2009     

Aufhebung des Schulhauses Lachen und Zusammenführung aller Klassen auf der Schulanlage Schönenwegen am 19. Oktober 2009.

 

2010     

Einweihung der erweiterten Schulanlage am 12. Juni 2010.